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Schulprojekte Antiatom Schulwettbewerb "Atomenergie ist NICHT sauber, wir (er)kennen echte Klimaschutzmaßnahmen!"
Nach diesem Motto erarbeiteten die Schüler der 4. Klassen der HS7 Wels viel Wissenswertes über erneuerbare Energien.
Onlinequiz mit allen Informationen auf unserer Homepage | 25.04.2008 | Hauptschule 7, 4600 Wels |
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Projektbericht
Wir sind Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen der Hauptschule 7 in Wels. Unsere Schule hat die Schwerpunkte Informatik und Sprachen, aber auch unser Unterricht in Physik und Chemie ist immer wieder interessant durch verschiedene Projekte gestaltet.
Als unsere Lehrkraft mit dem Vorschlag, uns über Atomkraftwerke, deren Vor- und Nachteile und mögliche Alternativen Gedanken zu machen und zu recherchieren, waren wir natürlich begeistert. In jeder Klasse fanden sich Gruppen zu zwei, drei oder maximal vier Personen, die sich mit den verschiedensten Themen auseinandersetzten. Besonders interessant war anfangs alles, was mit Kernenergie zusammenhing, denn bis auf Atomaufbau und Bindungsarten hatten wir bis jetzt im Unterricht noch nicht viel von Kernenergie gehört. Aber auch die verschiedenen Möglichkeiten, Energie umzuwandeln, waren faszinierend. Und wie sich nach einiger Zeit herausstellte, auch viel wichtiger!
Wir sammelten Informationen: aus den Schulbüchern, aus zum Teil schon ziemlich alten PM – Magazinen, aus Lehrmitteln unserer Lehrkraft, aus Büchern der Schulbibliothek und selbstverständlich aus dem Internet.
Dazwischen machten wir uns auch Gedanken, wie wir unser neu erworbenes Wissen präsentieren könnten. Nach einigen, zum Teil ziemlich abwegigen, Vorschlägen einigten wir uns mit unserer Lehrkraft auf Plakate und eine Bildschirmpräsentation mit den wichtigsten Informationen und einem Quiz. Beim Quiz war uns besonders wichtig, dass die Fragen lange am Bildschirm waren, bis die Antworten kamen, damit wirklich alle in Ruhe die Fragen lesen und vorher darüber nachdenken können. Wir wollten kein reines „Klickspiel“ daraus machen.
Nach sechs Unterrichtseinheiten, die wir mit der Recherche zubrachten, machten wir uns an die Ausarbeitung, Zusammenfassung und Aufbereitung des Gesammelten. Gott sei Dank gibt es in jeder Klasse begnadete Zeichner und Computerfreaks! Unsere Lehrkraft unterstützte uns durch Material für die Plakate, mit ihrem Fachwissen und fast unbegrenzter Geduld. Einige brachten ihre Gedanken zum Projekt in der literarischen Form der Erörterung zu „word“ (Papier). Diese Werke folgen anschließend.
Am 16. April machten wir eine Exkursion zur Firma Fronius. (Bericht nach den Gedanken zum Projekt.)
Am 24. April war es endlich soweit. Die Präsentation fand statt. Eingeladen waren die Eltern, Herr Dipl. Ing. Nedomlel vom E-Werk Wels, der für die Wasserkraftwerke zuständig ist, Herr Mag. Springer vom Gemeinderat und Herr Eitelsebner der Firma Fronius, der leider absagen musste. Wir hatten die Gelegenheit, den Gästen und Schülern und Schülerinnen der 3.b unsere Arbeit vorzustellen, indem wir Referate über unsere Kenntnisse an den Plakatwänden hielten und allen beim Erarbeiten des Quiz halfen. Sie hörten interessiert zu und stellten auch Fragen, die wir fast alle beantworten konnten. Oder wissen Sie, wie viele Kühe es braucht um ein Megawatt Strom zu erzeugen?
Die wichtigste Erkenntnis, die wir gewonnen haben, ist, dass Atomkraftwerke überhaupt keine Vorteile haben. Dass es durchaus möglich wäre, auch den steigenden Bedarf an Energie durch regenerative Formen bereit stellen zu können. Die traurigste Erkenntnis für uns ist allerdings, dass Wirtschaft und Politik nicht gewillt sind, Entscheidungen zu treffen, die es ermöglichen, die Ressourcen unserer Erde sinnvoll zu nutzen, ohne die Umwelt zu zerstören. Sicher kann nicht mit einer einzigen alternativen Methode die Welt gerettet werden, aber die Kombination aus allen Möglichkeiten ist dafür geeignet. Die Nutzung erneuerbarer
Energie sollte viel mehr gefördert werden!
Aufwand: 30 UE, Zeichenblöcke, Farbstifte, buntes Papier, Tucker, PCs Einbezogene Fächer: PH, BE, D, Schulstufe: 8.Schulstufe Art der Weiterführung: E-learning auf HP der HS7 Art der Dokumentation: Plakate,Dokumentationsmappe,Internet Kontaktperson:
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