Nationale Symbole
Ein Teil der menschlichen Kommunikation verläuft durch und über Symbole. Nationale Symbole erfüllen einerseits praktische Zwecke als Sinnbilder der staatlichen Souveränität und Autorität, haben aber auch ideelle Bedeutung – durch sie werden bestimmte Ideen und Grundüberzeugungen transportiert.
Sie dienen der nationalen Identifikation und können intensive Gefühlsreaktionen auslösen. Durch ihre Verwendung wird Nationalbewusstsein und der Wille zur Zusammengehörigkeit ausgedrückt. Dies kann problematisch werden, wenn durch die Abgrenzung gegenüber anderen Menschen und Nationen Vorurteile und Feindbilder verstärkt werden.
Zu nationalen Symbolen im engeren Sinn (Staatssymbolen) gehören die Flagge und die Farben eines Staates, das Wappen, die Nationalhymne und die nationalen Feiertage.
Nationale Symbole im weiteren Sinn können etwa bekannte Bauwerke, berühmte Persönlichkeiten, NationaldichterInnen oder auch landestypische Speisen sein.
Redaktion: Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule
-
Österreich nun auch "Heimat großer Töchter"
Am 1.1.2012 trat das Bundesgesetz über die Bundeshymne der Republik Österreich in Kraft. Neben einer geschlechtergerechten Änderung der Österreichischen Bundeshymne wurde sie damit auch in Gesetzesrang erhoben. Detailansicht
-
Die österreichische Nationalflagge und das österreichische Bundeswappen
Sie finden hier eine Sammlung an weiterführenden Links zu den österreichischen Staatssymbolen. Detailansicht
-
Fahne, Staatswappen und Bundeshymne der Republik Österreich [pdf, 4,46 MB]
Gustav Spann erläutert die Symbole der Republik Österreich, ihre Entstehungsgeschichte und ihre Bedeutung. Detailansicht
-
Österreich in der Innen- und Außensicht
Das Medienpaket zum Thema österreichisches Fremd- und Selbstbild enthält die Videos „Land ohne Eigenschaften“, „Sound of Music“ und „Sprunghafte Heimat“ sowie ein Begleitheft mit Informationen und didaktischen Anregungen, zu beziehen um € 14,50 beim Medienservice des BMUKK. Detailansicht
-
a-schau. Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert
Diese Ausstellung im Architekturzentrum Wien ist als Schaufenster zur baukulturellen Identität des Landes konzipiert. Vorgestellt werden rund 170 ArchitektInnen mit 420 Bauten in den neun Bundesländern. Detailansicht
-
Die Entwicklung des Österreichbewusstseins [pdf, 115 KB]
Ernst Bruckmüller analysiert wie nach 1945 das Österreichbewusstsein zu einem österreichischen Nationalbewusstsein wurde. Skizziert wird die Entwicklung des „kulturellen Gedächtnisses“, über welches sich die ÖsterreicherInnen als solche sehen und verstehen. Detailansicht
-
Eine Kette von Begebenheiten – 996/1996 [pdf, 50 KB]
Die „1000 Jahre Österreich“-Feier erinnerte daran, wie eine lange, ewig gleich bleibende „Identität“ konstruiert wird, schreibt Gernot Heiß über den Mythos „Ostarrichi“. Der Autor zeigt auf, wie aus einer Kette von Begebenheiten – verbindend, wählend und bewertend – Geschichte gebaut wird. Detailansicht
-
Die österreichische Bundeshymne
Einige Beiträge zur Entstehung und Geschichte der österreichischen Bundeshymne: Detailansicht
-
Nationale Mythen. Die Slowakei und Österreich im Vergleich
Beiträge zur historischen Sozialkunde 3/03 Detailansicht
-
Themenblätter im Unterricht: Nationale Symbole
Eine Einführung für Lehrkräfte sowie ein Arbeitsblatt der Bundeszentrale für politische Bildung (D). Detailansicht