• Die dialektische Struktur des Menschen – Versöhnung mit der Nicht-Versöhnung

    Wenn es uns einfach nicht möglich ist, jemandem zu verzeihen, wenn es uns nicht gelingt, eine Brücke zum anderen zu schlagen, wenn wir einfach nicht mehr die Kraft aufbringen, eine neue Suche der Verständigung zu beginnen, dann ist es wichtig, dass wir uns auch in unserer Begrenztheit akzeptieren. Detailansicht

  • Schöpferische Werte, Hingabewerte – die Versöhnung mit den gegenwärtigen Beziehungspartnern

    Selbstverständlich sollen uns alle Menschen wichtig und bedeutsam sein, aber es geht hier um die innere Aussöhnung mit jenen Menschen, mit denen wir oft bzw. intensiv zu tun haben und deren negative Seiten bzw. Schwächen wir nur allzu sehr bemerken. Detailansicht

  • Personalität – Versöhnung mit dem Ich (mit den realisierten und verfehlten Potentialen)

    Folgen wir der Stufenleiter Eriksons, dann hat der Mensch zunächst die Aufgabe, sich in der Welt einzurichten. Er muss Urvertrauen entwickeln können, dann seinen Willen entdecken, schließlich auch seine Autonomie mit einer zielgerichteten Aktivität verbinden ... Detailansicht

  • Verantwortung – Versöhnung mit den Eltern, wie wir sie aus unserer Kindheit in Erinnerung haben

    Unsere Eltern haben das Klima, in dem wir aufgewachsen sind, bestimmt. Vielleicht war dieses Klima einengend oder grenzenlos, überfürsorglich oder hart, inkonsequent oder starr. Detailansicht

  • Freiheit – die Versöhnung mit dem inneren Kind

    Versöhnung mit dem inneren Kind bedeutet: unbekümmert sein, ausprobieren, Gefühle zulassen, lernen wollen, niederfallen, wenn man zu schnell unterwegs ist, sich wieder aufrappeln. Neugier, Lernbereitschaft, Experimentierfreude kennzeichnen die Versöhnung mit dem inneren Kind. Detailansicht

  • Der Freispruch

    Manche medizinische Diagnosen prognostizieren einen bestimmten Krankheitsverlauf. Wenn dann das Wunder geschieht, dass die Diagnosemitteilung revidiert wird und es kein diagnostizierbares Krankheitsgeschehen mehr gibt, wirkt das wie ein Freispruch nach einem vorangegangenen Todesurteil. Detailansicht

  • Esoterik: Ich weiß, ich weiß, was du nicht weißt

    Wenige Auserwählte hüten das Geheimwissen, dieses schließt immer eine Erlösungslehre ein. Diese Lehre ist nicht leicht zugängig, das Wissen muss erarbeitet, meditativ errungen werden. Je nachdem wie die Grundpfeiler des Geheimwissens lauten, variiert die Vorstellung ..... Detailansicht

  • Wieso die Schlafmaus ganz besonders Acht gibt, wenn sie durch eine Wiese oder einen Wald geht

    Kennt ihr eine Wiese? Wisst ihr, was eine Wiese ist? Da sind sehr viele Grashalme, Blumen, Käfer krabbeln am Boden hin und her, Bienen fliegen, Wespen, Gelsen, Schmetterlinge – da ist etwas los auf der Wiese, ein lebendiges Treiben. Detailansicht

  • Für das Leben lernen wir in der Schule – stimmt das?

    Wenn es in der Primarstufe (Volksschule) zu Zwist kommt, erteilen die Erwachsenen, Lehrer, Eltern gern den Rat: "Regle das nicht selbst, sondern komm´ zu deinem Lehrer, deiner Lehrerin oder deiner Mutter, deinem Vater!" In der Sekundarstufe stößt diese Verhaltensempfehlung auf Ablehnung und ..... Detailansicht

  • Schmerz und Langeweile

    Der pessimistische Philosoph Arthur Schopenhauer hat sinngemäß gemeint, dass das Leben zwei Grunderfahrungen vermittle: Schmerz und Langeweile. Welche hauptsächlichen Lebenserfahrungen haben wir selbst bisher gemacht? Detailansicht

  • Identität ist hintergründig

    Um mehr von uns selbst zu erfahren, genügt es nicht, sich in einen Spiegel zu schauen (wobei die Betonung auf "einen" Spiegel liegt). Detailansicht

  • Klassentreffen

    Die Treffen mit alten Schulgefährten und Schulgefährtinnen verlaufen nach einer konstanten Choreografie: Anfangs dominieren Themen der Versöhnung. Beim nächsten Treffen werden die verschiedenen "Lösungen" einander mitgeteilt. An der Reihe ist beim nächsten Treffen die Resümierung ... Detailansicht

  • Der Gebrauch der Zeiten

    Der erste Kaleidoskop-Beitrag befasste sich mit der Ausgleichsbewegung zwischen Körper, Seele und Geist. Eine weitere Ausgleichsstrategie besteht im vollen Gebrauch der Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Detailansicht

  • Die Auszeichnung der Unbeteiligten

    Wir stellen mit spöttischem Lächeln fest: Die spaßigen Phasen der Begeisterung, Ernüchterung, Chaos und Panik, Suche nach Schuldigen, Bestrafung der Unschuldigen gibt es vielleicht, die Auszeichnung der Unbeteiligten existiert sicher. Detailansicht

  • 7. Tröstungsversuch: Die philosophische Anästhetisierung

    Hypnotherapeuten sprechen von Dissoziation: das Ausklammern, Wegschalten bestimmter Körperzonen z.B. zur Schmerzbekämpfung. Was aber hier gemeint ist, ist eine ganzheitliche Umschaltung: Man soll versuchen, sich permanent selbst zu beobachten, sich quasi aufzuspalten ... Detailansicht

  • 6. Tröstungsversuch: Einkehr in sich selbst oder Begegnung mit anderen?

    Was ist "besser": die meditative Innenzuwendung, um in der Stille "alles loszulassen", was die Konzentration auf sich selbst ablenken könnte, oder die aktive Begegnungssuche, um im Miteinander sich selbst und andere(s) zu erfahren? Oder hat beides seine Berechtigung? Detailansicht

  • 5. Tröstungsversuch: Die Aufwertung

    Man kann "Stärke" dadurch gewinnen, dass man sich mit einer Gruppe, Gemeinschaft verbündet oder indem man sich selbst zum Superman kreiert (nach intensiver Zeitaufwendung in einem Fitness-Studio). Beides sind Möglichkeiten zur Bewältigung des Todes. Detailansicht

  • 4. Tröstungsversuch: Immer wieder, immer wieder!

    Man stellt sich einen ewigen Kreislauf vor und endlos wiederkehrende "Runden" – man sollte sich daher so verhalten, dass man sich auf die "Wiederholungen" freut. Das empfiehlt z.B. der Philosoph Nietzsche. Detailansicht

  • 3. Tröstungsversuch: Eine sinnorientierte Fiktion

    Eine Strategie für den Umgang mit dem Tod besteht darin, sich vorzustellen, dass man schon tot war, aber die Chance bekommen hat, nochmals alles "zu tun" – aber besser als beim ersten Mal. Diese Gedanken stammen von Viktor Frankl, dem Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse. Detailansicht

  • 2. Tröstungsversuch: Der Tod ist nur Angst machend, wenn er bewusst ist

    Ein Ausspruch des Philosophen Epikur lautet sinngemäß: Die Todesangst kann entschwinden, wenn man bedenkt, dass man als Toter nichts mehr verspürt und als Lebendiger nichts vom Tod weiß, also wozu dann sich fürchten? Dieser Tröstungsversuch hilft nur im ersten Moment, nämlich dann, wenn ... Detailansicht

  • 1. Tröstungsversuch: Wie man stirbt und so die Angst vor dem Tod überwindet!

    Seit der Mensch existiert, setzt er sich auch auseinander mit seiner Endlichkeit. Dass alles einmal aus sein soll, hat uns beflügelt, Methoden, Strategien, Zaubersprüche, Rituale, Religionen, Kraftbrühen zu entwickeln und anzuwenden – freilich mit sehr unvollkommenem Erfolg. Detailansicht

  • Die vielen Gesichter des Todes

    Der Tod hat viele Gesichter. In welcher Maskerade er sich uns zeigt, ist ungewiss. Dass er uns aber begegnet, ist Gewissheit! Detailansicht

  • Philosophie ist das, was jeden interessiert! Oder was?

    Der Philosoph Schnädelbach sieht das schwinden, was noch für Kant definitorisch galt: Philosophie als Inbegriff dessen, was jedermann interessiert. Detailansicht

  • Wie umgehen mit der Bestie?

    Schon der noch ganz "triviale" Vergleich des Schmerzes mit einer Bestie wird viele von uns provozieren: Man sieht den Schmerz als wichtigen Begleiter an, als den, der dem Leben die Tiefe gibt, dem Augenblick die Bedeutung, der persönlichen Geschichte die schöpferische Gestalt. Detailansicht

  • Der Schatten von "Hier und Jetzt"

    Die Parole von der bevorzugten Würdigung des Augenblicks ist längst schon Allgemeingut! Sie geht einher mit der Überzeugung, dass der Weg das Ziel sei. Detailansicht