Fridays for future: Streiken fürs Klima!

pixabay.com
pixabay.com

Vor knapp einem Jahr hat sich die Bewegung rund um die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden gebildet. Seither marschieren weltweit SchülerInnen und ambitionierte Klimaschützer auf die Straße, um an die Politik und Gesellschaft zu appellieren. Wir waren beim 4. globalen Streik in Linz dabei.


Green Friday statt Black Friday

Zwar wurde im Vorfeld in Linz mit einem Ansturm von rund 7000 DemonstrantInnen beim 4. globalen Klimastreik der "Fridays for future" Bewegung gerechnet, gekommen sind am Ende zwischen 2500 und 3000 Protestierende. Derzeit wird in Österreich SchülerInnen das Teilnehmen am Protest während der Unterrichtszeit zwar offiziell nicht erlaubt, dennoch gestatten einige Bildungsdirektionen das Mitmachen am Protest - sofern diese in einem schulbezogenem Rahmen stattfindet.

Angestoßen wurde die Klimabewegung durch die 16-jährige Schülerin Greta Thunberg aus Schweden. An ihrem ersten Schultag im August 2018 setzte sich die Schülerin mit einem Schild "Schulstreik für das Klima" vor den Schwedischen Reichstag, um für effizientere Klimaschutzmaßnahmen zu protestieren. Innerhalb weniger Wochen schlossen sich SchülerInnen weltweit dem Klimaprotest an, mittlerweile kommt es in Gebieten rund um den Erdball zu regelmäßigen Demonstrationen.

Seit Beginn des Jahres finden auch global organisierte Protestzüge statt, so auch am 29.11.2019, dem so genannten "Black Friday", einem von den USA ausgehenden Abverkaufstag. Als Pendant zum Super-Saletag der Kaufwirtschaft trafen sich KlimaschützerInnen weltweit, um auf die Auswirkungen des menschlichen Konsumverhaltens hinzuweisen und die Politik zum aktiven Handeln aufzufordern. In Australien etwa versammelten sich die Protestierenden aufgrund der andauernden Waldbrände unter einer dicken Rauchwolke. Auch in Asien und den Pazifikregionen wurde gestreikt, insgesamt nahmen 150 Staaten am globalen Demonstrationstag teil.

Die nächsten Termine der Fridays for Future Bewegung in Österreich finden Sie hier.