Tage der offenen Tür: Schulen laden zu virtuellen Rundgängen

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Durch die Corona Pandemie können heuer viele "Tage der offenen Tür" nicht stattfinden. Aus diesem Grund stellen sich viele Schulen nun online vor und führen Interessierte virtuell durch die Schulräumlichkeiten.

Herausfordernde Zeiten - innovative Ansätze

Besondere Zeiten verlangen besondere Maßnahmen. Aufgrund der Corona Pandemie und der damit einhergehenden Maßnahmen, kann in vielen Schulen heuer der "Tag der offenen Tür" nicht stattfinden. Deshalb werden heuer erstmals viele der Infotage durch Online-Vorträge und virtuelle Schulrundgänge abgelöst. So können sich Interessierte dennoch einen ersten Eindruck über die Schule ihrer Wahl machen. Wie sich die verschiedenen Schulen virtuell präsentieren, obliegt der jeweiligen Leitung. Ob kurze Videoclips über besondere Projekte der Schule, eine Live-Übertragung, bei der PädagogInnen Fragen beantworten oder gar eine virtuelle Tour, wo die Schulsprecher die Klassenräumlichkeiten, Werkstätten, sowie die Pausenräume zeigen - die Schulen zeigen sich kreativ! Den Eltern und ihren Kindern wird so Gelegenheit gegeben, die Schuleinrichtungen ausführlich kennenzulernen. 

So kreativ präsentierten sich die ersten Schulen!

Im Gymnasium Freistadt haben die SchülerInnen ein 5000 Wörter umfassendes Drehbuch geschrieben und an drei Drehtagen 100 Gigabyte Videomaterial produziert. Zu sehen ist das Projekt hier.

Das Akademische Gymnasiums Linz hat sich mit einem virtuellen Rundgang mit Drohnenflug durchs Schulgebäude, einem Grußwort des Direktors und der Präsentation verschiedener Gegenstände vorgestellt. Zur Erkundungstour geht's hier.

In der Polytechnischen Schule Hartberg ließ man gleich eine Schülerin selbst erzählen, wie der Schulalltag denn hier so aussieht. Schulsprecherin Jana Posch stellt "ihre Schule" hier vor.

Die Wahl der richtigen Schule

In Österreich bringt die große Auswahl an verschiedenen Schultypen zum einen die Möglichkeit, seine Schullaufbahn individuell zu gestalten, zum anderen jedoch auch die Qual der Entscheidung mit sich. Nach der Volksschule müssen sich Eltern bzw. ihre Kinder für eine Hauptschule, eine Mittelschule oder ein Gymnasium entscheiden. Danach folgt die Sekundarbildung, die die SchülerInnen an der AHS-Oberstufe, einer Berufsbildenden mittleren oder höheren Schule, der Polytechnischen Schule oder der Berufsschule erhalten. Die Wahl der richtigen Schule kann schon ohne Corona Restriktionen eine herausfordernde sein. Dennoch zeigen sich die DirektorInnen der meisten Schulen optimistisch und kündigen an, neben vituellen Rundgängen auch die Möglichkeit zu schaffen, live mit SchülerInnen sowie dem Lehrpersonal zu chatten, um wirklich einen umfassenden Eindruck zu bieten.

Bildungsdirektion zeigt Ampelfarben der oö Schulen

Ob die Schulen in einiger Zeit gar wieder persönlich besichtigt werden können oder eine virtuelle Vorstellung erfolgt, ist abhängig von der Farbe der Corona-Ampel. Ab Status „Orange“ für die betreffende Schule kann der „Tag der offenen Tür“ nicht mehr vor Ort abgehalten werden. Welche Ampelfarbe die Schule hat, erfahren sie tagesaktuell hier.

Die Terminübersicht für Infoabende der oberösterreichischen Schulen finden Sie hier.

Wissenswertes zur Schullaufbahn-/Bildungsberatung sowie Links zu den Schulservicestellen in den Bundesländern bietet auch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.