Medienerziehung: Grundsatzerlass aktualisiert

Auf der Grundlage von EU-Definition und EU-Empfehlung zu „media-literacy“ und zwecks Berücksichtigung der technischen Neuerungen seit 2001 wurde der Grundsatzerlass zur Medienerziehung aktualisiert und mit BMUKK-Rundschreiben Nr. 4/2012 vom 11.Jänner 2012 neu verlautbart. Dabei wurde der interna ...

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Auf der Grundlage von EU-Definition und EU-Empfehlung zu „media-literacy“ und zwecks Berücksichtigung der technischen Neuerungen seit 2001 wurde der Grundsatzerlass zur Medienerziehung aktualisiert und mit BMUKK-Rundschreiben Nr. 4/2012 vom 11.Jänner 2012 neu verlautbart. Dabei wurde der international gängige Begriff „Medienbildung“ verankert und den „netzwerkbasierten und sozialen Medien“ Rechnung getragen.

Lt. Erlass soll Medienerziehung „ das Bewusstsein für die vielfach einseitige und klischeehafte Darstellung von sozialen und geschlechtsspezifischen Rollen durch die Medien wecken. Schüler/innen sollen für die Frage sensibilisiert werden, inwiefern die Medien den vielfältigen Lebensalltag (z. B. Verhältnis Frau – Mann, Untergebene(r) – Chef/in, Jugendliche – Ältere) realitätsgerecht vermitteln. Sie sollen erkennen, dass soziale und geschlechtsspezifische Rollen der Stereotypisierung unterliegen.

Können die Medien allein auch nicht unbedingt einen Wandel bezüglich der Auffassung von der Rollenverteilung in unserer Gesellschaft bewirken, so kommt ihnen dennoch eine bedeutsame Rolle in der Beeinflussung und Aufklärung der Öffentlichkeit zu. Indem sie bestimmte Wertvorstellungen reflektieren, tragen sie zur Aufrechterhaltung herrschender Vorstellungen bei und können gewisse Ideen, Leitbilder und Anschauungen noch verstärken bzw. abschwächen.“

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Veröffentlicht am
13.02.2012
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