FOMO vs. JOMO

Bild: CC Pixabay/herbalife
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Unter dem Begriff FOMO (engl.: Fear of missing out) versteht sich die Angst etwas zu verpassen. Dabei ist dies kein neues Ph├Ąnomen, auch wenn es gerne als Social Media-Krankheit bezeichnet wird.

Studien belegen, mehr als die H├Ąlfte der Menschen sind von der permanenten Sorge befallen, sie k├Ânnten etwas verpassen. FOMO sei dabei nicht zwingend an Soziale Medien gebunden. Ob es sich nun die richtige Wahl des Berufes handelt oder des Lebenspartners, das richtige Urlaubsziel oder die bunteste Party, st├Ąndig begleitet und begleitete uns das Zweifeln, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Mit daran Schuld sei m├Âglicherweise das Yolo (You only live once).

Dem Ph├Ąnomen FOMO -  so die Annahme -  l├Ągen drei essentielle psychologische Bed├╝rfnisse zugrunde, wie die Kompetenz und die Autonomie im Handeln und das sich-anderen-nahe-F├╝hlen. Durch Befragungen wurde nun belegt, dass Menschen, die diese Bed├╝rfnisse nicht befriedigen k├Ânnen, h├Ąufiger Social Medias ├╝berm├Ą├čig nutzen. So betrachtet scheint es, dass dem FOMO eine unzufriedene Gesamt - Lebenssituation zu Grunde l├Ąge. Die oder der Betroffene glaubt durch das st├Ąndige Abrufen neuerster Meldungen, so Menschen nahe sein zu k├Ânnen und mit ihnen kommunizieren zu k├Ânnen. Leider ist oft das Gegenteil der Fall und das scheinbar wunderbare Leben unserer Freunde macht uns nur noch einsamer.


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Weitere Auswirkungen von FOMO:

  • Facebook oder Twitter werden beim Aufwachen/Einschlafen verwendet
  • Statt positiven Gef├╝hlen, entstehen negative
  • Hohes Ablenkungspotenzial: beim Lernen, Autofahren,

 

Erste Hilfe sind daher alle Ma├čnahmen in Bezug auf bewussten und dosierten Umgang mit dem Smartphone bzw. mit den Social Medias. Manchmal hilft es, das Geschehen einfach nur zu beobachten, um es dann bewusst zu verpassen und dem Jomo zu fr├Ânen (Joy of missing out) Langfristig muss an der Erf├╝llung der wahren Bed├╝rfnisse gearbeitet werden. Dar├╝ber hinaus hilft es bereits, mittlerweile ein Wort f├╝r eben dieses Gef├╝hl ÔÇô FOMO - zu haben unter dem viele leiden. ├ängste benennen zu k├Ânnen macht ein dar├╝ber- Reden m├Âglich und f├╝hrt folglich zu Ver├Ąnderung.