Wenn die Angst zum Problem wird

© iStock/altanaka
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Am 26. November 2013 fand die Pädagogische Reihe vom Schul- und Erziehungszentrum (SchEz) ihre Fortsetzung. Das Thema war "Unsicherheiten und Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen". Als Referent war Dr. Werner Leixnering, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, eingeladen.

Angst ist eine wichtige Funktion für den Menschen, da sie ein schärfender Schutzmechanismus ist. Von Bedeutung ist, die Ängste gewissermaßen zu kontrollieren, damit sie weder blockieren noch reale Gefahren ignorieren. Es gibt eine Vielzahl an Ängsten, die bei Kindern und Jugendlichen auftreten können, z.B. Schulphobie, Schulangst oder Sozialphobie. Werner Leixnering versuchte an diesem Abend, die verschiedenen Angstphänomene zu beschreiben und Maßnahmen aufzuzeigen, wie man manche Ängste von vornherein vermeiden kann oder wenn sie bereits Probleme hervorrufen, wie sie therapiert werden können.

Leixnering: Unsicherheiten und Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen


Dr. Werner Leixnering referierte am 26. November im Neuen Rathaus in Linz über Unsicherheiten und Ängste - die grundsätzlich bei Kindern und Jugendlichen nichts Ungewöhnliches sind. Was ist aber, wenn diese Ängste den Kindergarten- und Schulalltag beeinträchtigen? Wie können diese Ängste abgebaut oder von vornherein vermieden werden? Diese und weiteren Fragen geht Werner Leixnering auf den Grund!

Interview mit Dr. Werner Leixnering


Nach dem Vortrag von Dr. Werner Leixnering haben wir die Gelegenheit genutzt, um ihm Fragen zum Thema Unsicherheiten und Ängste zu stellen. Ab wann sind Ängste nicht mehr im "normalen" Bereich? Was kann man tun, um Ängste zu lindern? Was können Schule und Pädagogen gegen Schulangst machen? Wichtig in allen Bereichen sind laut Leixnering, dass die Anforderungen an die Jugendlichen "angemessen sein müssen" und dass man "Mut macht, sich Anforderungen zu stellen" und dass es ein transparentes Feedback geben sollte.

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