Das Gespräch mit der/m Vorgesetzten

Für das Gespräch mit der/m Vorgesetzten wählen sie, was auch sonst betriebsüblich ist. Wichtig ist aber, dass sie einen korrekten Eindruck machen und sich gut angezogen in ihrer „zweiten Haut“ fühlen. Sie fühlen sich dann auch gleich viel sicherer.

Für das Gespräch mit der/m Vorgesetzten wählen

sie, was auch sonst betriebsüblich ist. Wichtig ist aber, dass sie einen

korrekten Eindruck machen und sich gut angezogen in ihrer „zweiten Haut“

fühlen. Sie fühlen sich dann auch gleich viel sicherer.

     

     

  • VertreterInnensitzung
    Bei VertreterInnensitzung geht es ums Verhandeln, daher heißt es gut gewappnet im Wortsinn zu sein. Ihr Kleidungsstil soll in etwa dem entsprechen, was in der jeweiligen Branche bei KundInnenbesuchen getragen wird. So gewinnen die Vertriebs- und FirmenleiterInnen einen Eindruck davon, wie sich ihre RepräsentantInnen nach außen darstellen. Wenn sie diesbezüglich unsicher sind fragen sie ruhig ihre/n Vorgesetzte/n nach der firmeneigenen Auffassung zum Kleiderstil.

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  • Repräsentationsaufgaben
    Repräsentationsaufgaben erfüllen sie auch als TeilnehmerIn an einer Fortbildungsveranstaltung. Sie sind nicht als Privatperson, sondern als MitarbeiterIn ihres Unternehmens anwesend. Entscheiden sie sich daher für eine zurückhaltende Bürokleidung, eventuell sogar etwas Sportliches. Leider erlebe ich immer wieder, dass SeminarteilnehmerInnen statt in gehobener Freizeitkleidung in den Hausschuhen, alten Jeans und ausgewaschenen T-Shirts erscheinen.

    Fettnäpfchen:
    Ich hielt ein Seminar für einen großen deutschen Autohersteller. In der Pause begegneten wir der benachbarten Seminargruppe. Es waren Bankmitarbeiter, die in sehr ungepflegter Freizeitkleidung und Pantoffeln im Seminar lungerten. Sie hatten keinen Pausenimbiss bestellt und aßen daher unsere Kuchenstücke. Auf unsere Beschwerde antworteten sie, „wir könnten uns ohnehin welchen nachbestellen“. Ihr Auftreten war unmöglich und die Damen meiner Gruppe sehr erbost. Wir waren einhelliger der Meinung: „zu der Bank gehen wir sicher nicht.“

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  • Vortragende
    Bei einem Auftritt als ReferentIn oder RednerIn bestimmt die Zurückhaltung ihre Kleidung. Je kleiner das Publikum, desto unauffälliger sollte ihre Kleidung sein.
    Bei ihrem Auftritt vor großem Publikum machen sie kräftige Farben für alle gut sichtbar. Gemeint sind dabei aber nicht große Muster und schrille Töne, sondern einfarbiger Anzug mit kräftigerer Krawatte, oder rotes Kostüm und feine Stoffe.
    Wählen sie keine hellen Anzüge oder Kostüme für ihren öffentlichen Auftritt, da sie im Rampenlicht durchsichtig werden.

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  • Messe- und Ausstellungen
    Bei diesen Besuchen wird im weitesten Sinne Business Kleidung erwartet und getragen. Je nach Branche sind die Anforderungen etwas strenger oder lockerer. Tragen sie gutes und bequemes Schuhwerk zu ihrem Kostüm oder Männer zu ihrem Anzug.

    Machen sie einen sehr bewussten Messebummel und betrachten die Firmenauftritte und die Kleidung der entsprechenden MitarbeiterInnen. Sie werden erkennen, dass viele einfach nicht wissen, was sie zu diesem Anlass anziehen sollen, sofern es nicht vom Unternehmen vorgegeben ist.
    Sind sie für ihre Firma bei einer Messe, Ausstellung oder einem Kongress vertreten, so ist es bereits üblich geworden, eine einheitliche Kleidung der MitarbeiterInnen zu verlangen. Ihre Grundgarderobe wird dabei mit Hemd, Polo, Bluse oder Krawatte im Firmenstil ergänzt. Besonders Großfirmen lassen eine einheitliche Kleidung, so etwas wie eine „zivile Uniform“ entwerfen, die sie als Teil ihres äußeren Erscheinungsbildes und der Corporate Identity betrachten. Ist keine einheitliche Kleidung vorhanden, so lohnt es sich das Messe- und Kongressteam bezüglich der Kleiderordnung anzusprechen.

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  • Hundstage
    Die heißesten Tage im Jahr verlangen von allen berufstätigen Menschen, die sie nicht im kühlen Schatten oder Bad verbringen können, viel ab. Es empfiehlt sich natürlich auch im Büro eine leichte Kleidung. Achten sie trotzdem darauf, besonders als Dame, dass nicht zu viel Haut sichtbar wird, denn das enthebt sie jeglicher Autorität. Je nach Beruf und Dresscode können Männer an diesen Tagen ein Polo- oder Hemd mit Krawatte tragen. Trotzdem sollten Spaghettiträger, sichtbare BHs, Shorts und dergleichen nur als Freizeitkleidung während der Hundstage getragen werden, keinesfalls im Geschäftsleben.

    Fettnäpfchen
    An einem der ersten heiße Tage im Jahr kam ein neuer Mitarbeiter in Bermudas und Sandalen in das Unternehmen. Schon beim Eintritt ins Firmengebäude erkannte er, dass seine Kleidung trotz der Hitze nicht passte, weil ihn viele ganz verwundert anblickten. An diesem Tag hatte er unerwartet sogar einen Termin beim Generaldirektor. Er fühlte sich sehr geschwächt in seiner Kleidung. Und dies war ihm eine Lehre fürs Leben! Trotz heißem Wetter kleidete er sich immer entsprechend korrekt.

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Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Anbieter
Education Group
Veröffentlicht am
01.07.2001
Link
https://www.schule.at/portale/psychologie-und-philosophie/psychologie/wahrnehmung/farbwirkung/detail/das-gespraech-mit-derm-vorgesetzten.html
Kostenpflichtig
nein