• ... und raus bist du!

    Die Ehehöllen des Ingmar Bergmann sind ein Lercherl gegen die Kinderhöllen, die in schwedischen Romanen immer wieder auftauchen; bekanntestes Beispiel bislang: Peter Pohl. Nun liegt als würdige Ergänzung Johanna Nilssons teilweise autobiografisches Buch vor, und wiederum ist die Lektüre auf Vers ... Detailansicht

  • 35 Kilo Hoffnung

    Gavalda ist in Frankreich eine Bestsellerautorin, und dem schmalen Band nach zu schließen, ist das auch nicht sehr verwunderlich.
    Erzählt wird die Geschichte des dreizehnjährigen David, der die Schule hasst. Erzählt wird seine lange Geschichte schulischen Versagens, denn nichts will ... Detailansicht

  • Der Aufsatz

    Rebergs Geschichte, schon 1984 im französischen Original erschienen, ist zeitlos geblieben, denn nach wie vor plagen sich die Schreibunlustigen mit Aufsatzthemen herum, und dies zum Teil deshalb, weil - pädagogisch gesprochen - produkt- und nicht prozessorientiertes Schreiben im Vordergrund steh ... Detailansicht

  • Der Schnappschuss

    Dies ist offensichtlich der erste Roman einer Serie "Tatort Schule", und er ist insgesamt so ansprechend geschrieben, dass man auf die Folgebände hoffen darf.
    Bastian hat eine Kamera bekommen und will Fotos für den Schulwettbewerb schießen, denn es lockt ein Preis; ermuntert von seinem neuen Fr ... Detailansicht

  • Die Schweinediebe

    Paul (17) wechselt von der Blue Danube School ins Hernalser Bezirksgymnasium und vollzieht damit den Schritt zum absoluten Außenseiter. Nicht nur, dass allgemein angenommen wird, er sein ein 'feiner Pinkel' – er muss ganz konkret mit seinem Klassenvorstand, einer absolut grauen und absolut hinte ... Detailansicht

  • Du musst die Wahrheit sagen


    Wie gehabt – diese schwedischen Welten haben es in sich. Was so schön sein könnte, das haut halt einfach nicht hin.
    Ich-Erzähler Tom lebt in einer Familie, die ineinander zerfallen ist. Die Mutter hat immer wieder Liebhaber, ihre drei Kinder Tom, Morgan und Annie stammen von verschiedenen Män ... Detailansicht

  • Evil – Das Böse

    "Evil" berichtet von der handfesten Gewalt in Schule und Familie. Die Ausnahmesituation sozusagen: Wir sprechen vom Schweden der Fünfzigerjahre, die Schule wird auch in der Umgebung als Nazischule bezeichnet, weil sie unter dem Deckmantel der "Kameradenerziehung" ein grausames System an Gewalt, ... Detailansicht

  • Falsch gedacht

    Pruetz, einer der Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises, entführt uns in die DDR des Jahres 1976. Der sechzehnjährige Wolfgang kommt von einem Provinznest an die Humboldt-Universität, wo er in einer mathematischen Spezialklasse auf das Abitur vorbereitet wird. Schnell schließt er Freunds ... Detailansicht

  • Immer diese Schule

    Dieser Band versammelt zwanzig Schulgeschichten, fast alle von bekannten Autoren/-innen. Pestum, Schreiber-Wicke, Stein-Fischer, Meissel, Rettich, Ballinger - um nur ein paar Namen zu nennen - erzählen allgemein über Schule, Lehrer/-innen oder haben einen ganz besonderen Konflikt (zB Solidarität ... Detailansicht

  • Lehrerzimmer

    Keineswegs als Jugendbuch gedacht, möchte ich Orths zweiten Roman dennoch hier rezensieren, da ich davon überzeugt bin, dass auch Jugendliche ihn mit Vergnügen lesen werden. Größer ist das Vergnügen (und auch die Beklemmung) sicher bei Lehrerinnen und Lehrern, denn ... Detailansicht

  • Liebe auf Socken

    Das ist ein äußerst unterhaltsames Buch, das auf wenigen Seiten eine gute Geschichte erzählt, die zwar nicht unbedingt neu, aber wirklich ansprechend geschrieben ist, in rascher Folge durch die Höhen und Tiefen der (unglücklichen) Liebe führt und in einer gelungenen Beschreibung des "ersten Mals ... Detailansicht

  • Mira reicht's

    Hoffentlich hören wir noch viel von Alexa Hennig von Lang, denn sie zählt unbestreitbar zu den größten Talenten der deutschsprachigen KJL. Auch wenn viele ihrer Charaktere ein bisschen übers Ziel hinausschießen mögen, so haben sie doch eine Frische und Authentizität, die man in vielen Jugendbüch ... Detailansicht

  • Mira schwer verliebt

    Schön wär's, habe ich in meiner Besprechung von "Mira reicht's" (s. Archiv) geschrieben, wenn sich hier eine Serienheldin abzeichnete. Gut – sie zeichnet sich ab, aber leider ist der vorliegende Band, der weiter aus dem Leben Miras erzählt, ein bisschen lustlos verfasst. Ich hatte Mira als selbs ... Detailansicht

  • Monis Jahr

    Wir schreiben das Jahr 1955. Moni ist 10 und kommt in die höhere Schule, wahrlich ein Aufstieg für das Kind aus einfachen Hamburger Verhältnissen. Moni wohnt mit Mutter und Großmutter beengt, aber durchaus glücklich. Fast wäre alles in Ordnung, wenn da nicht der im ... Detailansicht

  • Schwedisch für Idioten

    "Schwedisch für Idioten" – so soll das Buch heißen, das die "Idiotenklasse" mit der neuen Schwedischlehrerin schreiben soll, aber der Titel wird prompt vom Direktor untersagt.
    Henke Törnkvist weiß eigentlich gar nicht, warum er in dieser Klasse von skurrilen Randfiguren gelandet ist, aber seit ... Detailansicht

  • Soap oder Leben

    Dass Wahl ein echtes und vielseitiges Schreibtalent ist, das ist ja nichts Neues; wie er es aber trotzdem immer wieder hinkriegt, Jugendromane der unterschiedlichsten Art zu schreiben, überrascht und erfreut doch jedes Mal aufs Neue.
    Hjalmar (Jalle), fünfzehn, dicklich, Sohn eines Lokalpolitike ... Detailansicht

  • Steppo

    Wer schwedische Jugendbücher liest, der muss manchmal meinen, dass es dort ganz entsetzlich zugeht (vgl. dazu meinen Beitrag über Mats Wahl in ide 03/2006). "Steppo" ist keine Ausnahme, und der Untertitel "Voll in der Krise" beschreibt knapp den momentanen Zustand des fünfzehnjährigen Stefan, ge ... Detailansicht

  • Stumm vor Schmerz

    Vor allem wenn jemand Jugendbücher zum Thema Krankheit sucht, soll er dieses Buch nicht auslassen. Als Jaspers Mutter an Krebs erkrankt und die herkömmlichen Therapien nicht helfen, wendet sie sich auf Jaspers Drängen an einen Wunderheiler. Umgang mit tödlicher Krankheit ist also eines der Theme ... Detailansicht

  • Täglich die Angst

    Es ist immer interessant, wenn das extreme 'bullying' von Mädchen und nicht von Buben betrieben wird – kein neuer Gedanke (es gibt zB ein Uralt-Jugendbuch von Jan Mark zum Thema), aber doch eine eher seltener.
    Ich-Erzählerin Annika gehört sozusagen zur Dreierbande, die eindeutig von Katinka dom ... Detailansicht

  • Über kurz oder lang

    Das hätte ich mir auch nicht gedacht, dass ich das Schicksal eines fast verhinderten Friseurlehrlings mit so viel Neugier und Freude lese.
    Louis ist 14 und will nicht mehr zur Schule gehen; als er vor den Ferien ein Praktikum im Salon Marielou machen soll, ist er nur mäßig begeistert. Aber bald ... Detailansicht

  • Über Raben

    Meine vierte Klasse ist cool und witzig, bisweilen traurig, öfters überdreht, offen und verschwörerisch – und was auch immer eben eine vierte Klasse ausmacht. Aber gegen die Dreizehnjährigen in Hochgatterers neuem Roman nehmen sie sich wie Waisenkinder aus – sie s ... Detailansicht

  • Unter Freunden

    Hausenthal ist ein Internat fernab jeglicher Zivilisation. Es ist die letzte Chance für die Gescheiterten und Gestrandeten, von denen uns Ich-Erzählerin Sara berichtet. Sie hat sich mit dem Neuen, Leo, angefreundet, der aber allmählich in den Bann des heimlichen Bosses der Schule, Greg, gezogen ... Detailansicht

  • Unter Verdacht

    Die Idee geht auf die Teen-Courts zurück, die es in den USA seit etwa zwanzig Jahren, in Deutschland seit ein paar Jahren gibt. Fehlverhalten im schulischen Zusammenhang wird durch ein Schülergericht geahndet, das meistens praktische Wiedergutmachung als Strafe verordnet.
    ... Detailansicht

  • Verliebt zwischen Ecke und Elfmeter

    Dies ist der dritte Band mit Markus, der mit seinem Vater Mons alleine lebt, und der nun mittlerweile etwa 14 sein dürfte. Markus ist ein schwächlicher, unsportlicher Junge, der obendrein ein bisschen naiv ist und zum Tagträumen neigt. Sein bester Freund Sigmund hingegen ist nicht nur eine Sport ... Detailansicht

  • Was wir dachten, was wir taten

    Eine Rezensentin meinte, es handle sich hier um eine „komplexe sozialpsychologische Studie“; mag stimmen, wenn „Die letzte Party deines Lebens“ oder „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ auch welche sind. Detailansicht