Das Bilderbuch als literarische Frühförderung? (16/20)

Bilderbücher sind die ersten Bücher, die Kinder in der Zeit des Spracherwerbs begleiten. Sie eröffnen neue Welten und laden zum Entdecken, Lachen und Staunen ein. So eine Entdeckungsreise macht Kindern nicht nur Spaß, sondern regt die Kreativität der Kinder an, vermittelt Werte...

...und erweitert den Wissenshorizont. Aber auch erste Grundlagen für die spätere Lesekompetenz werden hier geschaffen: Beim Betrachten, Zuhören und Erzählen lernen Kinder vieles, was für das spätere, das „eigentliche Lesen“ wichtig ist. Die Bilder bieten einen Sprechanlass und fördern so Dialoge zwischen dem Kind und den Eltern bzw. Betreuungspersonen. Durch spontane Äußerungen der Kinder wie Stellungnahmen, Wiedergabe und Austausch von Erfahrungen wird die Sprachkompetenz der Kinder geschult.

Und nicht zu vergessen: Diese Vorlesesituationen mit Bilderbüchern, in denen die Eltern sich Zeit für ihr Kind nehmen, sind stark positiv emotional besetzt und bilden für das Kind die Grundlage für eine stabile Lesemotivation. Wenn man bedenkt, dass das wichtigste Resultat der aktuellen Entwicklungsforschung die Feststellung ist, dass die Grundlagen des Wortschatzes und der Grammatik der Muttersprache in den ersten drei bis vier Lebensjahren erworben werden, kann man also nicht früh genug damit anfangen, Kinder mit Sprache und Schriftlichkeit vertraut zu machen. Bilderbücher bieten hier eine optimale Gelegenheit!

Das Bilderbuch als literarische Frühförderung?


Weiterführende Info

Meta-Daten

Sprache
Deutsch
Anbieter
Education Group
Veröffentlicht am
25.04.2011
Link
https://www.schule.at/portale/volksschule/monatsschwerpunkt/lesen-1/detail/16-das-bilderbuch-als-literarische-fruehfoerderung.html
Kostenpflichtig
nein