Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Frist: 15.4.18)

1918 – Neubeginn für Europa

Das Jahr 1918 hat Österreich und Europa so stark verändert wie vermutlich kein anderes Jahr der Geschichte. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges zerfällt der Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. An seine Stelle treten zahlreiche Nationalstaaten. Mit der Aufgabenstellung sind Schülerinnen und Schüler gefordert, sich mit den damaligen Veränderungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene auseinanderzusetzen. Die schwierige wirtschaftliche Situation kann dabei ebenso Gegenstand der Betrachtung sein, wie die Bewältigung des Alltags oder die Frage, was diese historische Erfahrung 1918-1920 für die aktuelle Situation der parlamentarischen Demokratie in Österreich und Europa bedeutet.

Ziel ist es, die Zeit der Ersten Republik in Hinblick auf aktuelle Herausforderungen zu beleuchten: Konflikte zwischen den politischen Parteien, Demokratiefeindlichkeit, Gewalt als politisches Mittel, Arbeitslosigkeit, Weltwirtschaftskrise, Nationalismus, Populismus, unsichere Zukunft, ect.

Einsendeschluss: 15. April 2018

Behandelt werden kann die Entwicklung der Demokratie mit den ersten Wahlen 1919 auf der Basis des allgemeinen gleichen Wahlrechts, die demokratische Entwicklung, insbesondere auch auf lokaler Ebene und in den Bundesländern oder die Bedeutung des früheren Parlamentarismus bis zur Verfassung 1920.

Für die weitere Entwicklung wichtig sind auch die in der Periode 1918 bis 1920 beschlossenen sozialpolitischen Gesetze unter anderem mit Ausgestaltung des kollektiven Arbeitsrechts vom Betriebsrätegesetz über das Kollektivvertragsgesetz bis zur Errichtung der Arbeiterkammern.

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Schultypen ab der 8. Schulstufe.

Die Preise werden am 16. Mai 2018 vom Bundespräsident Alexander van der Bellen in der Wiener Hofburg verliehen.

Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter http://www.theodorkoernerfonds.at/geschichtswettbewerbTKF/