2007-01 Bausteine Europas: Zugänge zu Grundfragen der Erkenntnistheorie am Beispiel der „Atomphysik“

Allen ersten Philosophen liegt eine entscheidende Erfahrung zu Grunde: Die Welt ist nicht so, wie sie uns im Mythos erzählt und gedeutet wird. Tradiertes Wissen, auch wenn es uralt ist, kann falsch sein.

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So distanzieren sich z.B. Heraklit und Xenophanes in aller Deutlichkeit von den Erzählungen und religiösen Vorstellungen der epischen Dichter . Woher nehme ich nun mein Wissen über die Welt? . Wenn ich den Erzählungen nicht trauen kann, dann vielleicht meiner eigenen Erfahrung? „Antwortet“, wenn schon die Stimmen der Götter verstummt sind, wenigstens die „Welt“ auf meine Fragen? Sind die Sinnesorgane die entsprechenden Sensoren, die die Signale und Botschaften(?) der Welt/des Alls auffangen? Oder trügen bzw. betrügen mich die Augen und Ohren und führen mich ebenso wie die alten Geschichten in eine Welt des Scheins ? Muss ich also auf der Suche nach der „Wahrheit“ auch diese Welt zurücklassen und mich auf das „reine Denken“ konzentrieren?
Der Artikel stammt von Heriber Derndorfer und wurde im Cursor 4/2006, dem Magazin der Amici Linguae Latinae veröffentlicht.

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Sprache
Deutsch
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Philosophie
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Veröffentlicht am
24.01.2007
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