polis aktuell 3/2019: Schon wieder kaputt?! Geplante Obsoleszenz

Alle zwei Jahre ein neues Handy, alle vier bis fünf Jahre ein Computerwechsel – geplante Obsoleszenz ist die verkürzte Nutzbarkeit von Produkten durch einen vorzeitigen Verschleiß.

Es handelt sich dabei nicht nur um eingebaute technische Schwachstellen, die zur Folge haben, dass Produkte nach einer bestimmten Gebrauchsdauer kaputt sind. Auch innovative Softwaredienste, die ausschließlich für die jüngste Gerätegeneration zur Verfügung gestellt werden, fallen darunter. Ein dritter Aspekt ist die psychologische Veralterung – "das Neue ist besser als das Alte".

Das Heft rückt die Vielschichtigkeit des Problems in den Mittelpunkt, vor allem wie sich die Ebenen von Produktion, Konsumieren und Entsorgung gegenseitig beeinflussen. Ein Unterrichtsbeispiel zu Smartphones macht diese Dimensionen für SchülerInnen anschaulich und verstehbar. 

Aus dem Inhalt:

  • Obsoleszenz: Begriff, Formen, Ursachen
  • Altes oder neues Phänomen?
  • Unterrichtsbeispiele
  • Beispiele für geplante Obsoleszenz
  • Auswirkungen
  • Maßnahmen für Langlebigkeit
  • Materialien und Linktipps

Das Heft kann über den Online-Shop von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule bestellt werden und steht dort auch alternativ zum kostenlosen Herunterladen bereit.