Christoph Wiederkehr: Die Rolle der Schulleitung stärken

Beim Schulleitungskongress (ÖSLK) in Wien richtet Bildungsminister Christoph Wiederkehr den Fokus auf die Bedeutung von Schulleitungen. Seine Botschaft ist klar: Schulqualität entsteht vor Ort.

Schule als gestalteter Raum

Wiederkehr betont, dass jede Schule von den Menschen geprägt wird, die dort arbeiten. Besonders die Schulleitung spielt dabei eine zentrale Rolle für Kultur und Entwicklung.
Schulleitungen sind nicht nur organisatorisch gefragt, sondern gestalten aktiv die pädagogische Ausrichtung. Diese Verantwortung rückt im Vortrag klar in den Mittelpunkt.

Aus seiner sicht gibt es vier Ebenen der Autonomie in der Schule: 

  • personelle Autonomie
  • pädagogische Autonomie
  • finanzielle Autonomie
  • organisatorische Autonomie

Bildung als gesellschaftliche Grundlage

Der Minister unterstreicht die Bedeutung von Bildung für die Zukunft der Gesellschaft. Entscheidungen im Klassenzimmer wirken weit über die Schule hinaus.
Schulleitungen versteht Wiederkehr als zentrale Partner im Bildungssystem. Ihre Arbeit ist entscheidend für die Umsetzung bildungspolitischer Ziele.