Erika Mitterer neu entdecken
Literatur in bewegten Zeiten
Während der Zeit des Nationalsozialismus entwickelte Mitterer eine eigene literarische Haltung. Ihre Texte beschäftigten sich mit Fragen von Verantwortung, Gewissen und moralischer Orientierung – oft leise, aber mit großer Konsequenz. Sie schrieb weiter, ohne sich in den Dienst der herrschenden Ideologie zu stellen. Gerade diese Form des Schreibens machte sie später zu einer wichtigen Stimme der österreichischen Literaturgeschichte.
Frühe Begegnungen mit großen Namen
Schon als junge Frau suchte Erika Mitterer bewusst den literarischen Austausch. Zwischen ihr und Rainer Maria Rilke entstand ein Briefwechsel in Gedichten, der über mehrere Jahre andauerte. Auch mit Stefan Zweig stand sie in Kontakt. Diese Begegnungen stärkten früh ihr Selbstverständnis als Schriftstellerin und prägten ihren weiteren Weg.
Persönliche Einblicke im Gespräch
In einem ausführlichen Gespräch erinnern sich ihr Sohn Martin Petrovski sowie der Geschäftsführer der Erika-Mitterer-Gesellschaft, Christoph Gstaltmayr, an Leben und Werk der Autorin. Dabei geht es nicht nur um Literatur, sondern auch um Haltung, Glauben und das Schreiben in schwierigen Zeiten. Das Gespräch eröffnet sehr persönliche Einblicke in den Alltag und das Denken einer Schriftstellerin, die über Jahrzehnte hinweg konsequent ihren eigenen Weg gegangen ist.
Eine Stimme, die bleibt
Das Video verbindet Literaturgeschichte mit persönlichen Erinnerungen und lädt dazu ein, Erika Mitterer neu zu entdecken. Es zeigt eine Autorin, deren Texte und Gedanken bis heute Fragen aufwerfen, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben.