
Über das Tool
Microsoft Reflect ist ein digitales Tool, mit dem Lehrpersonen regelmäßig das Wohlbefinden und die Stimmung ihrer Schülerinnen und Schüler erfassen können.
Die Lehrperson stellt kurze Reflexionsfragen (z. B. „Wie fühlst du dich heute?“ oder „Wie war die Zusammenarbeit in der Gruppe?“), auf die die Schülerinnen und Schüler mit Emojis, Skalen oder kurzen Texten antworten.
Die Ergebnisse werden übersichtlich und nur für die Lehrkraft sichtbar dargestellt. So erhalten Lehrerinnen und Lehrer ein besseres Gefühl für die Klassensituation, können frühzeitig unterstützen oder Gespräche gezielt anstoßen.
Ergänzend bietet Reflect „Pausen fürs Gehirn“: kurze, angeleitete Videos zu Atemübungen, Body-Scans, Bewegung oder Entspannung, die Konzentration und Wohlbefinden im Schulalltag unterstützen.
Funktionsweise
Microsoft Reflect – Funktionen kurz erklärt
Reflect funktioniert direkt in Microsoft Teams oder im Browser (reflect.microsoft.com).
1. Start
- Reflect öffnen (Teams oder Web)
- Ziel: kurze Check-ins + Pausen fürs Gehirn zur Förderung von Wohlbefinden und Lernen
2. Altersstufe einstellen
- 8 oder jünger
- 9–12 Jahre
- 13–16 Jahre
- 17 oder älter
- Alle Altersstufen
Inhalte werden automatisch altersgerecht angepasst

5. Ergebnisse & Trends
- Antworten live oder nachträglich ansehen
- Stimmungsbilder der Klasse auf einen Blick erfassen
- Trends zeigen Entwicklungen über mehrere Check-ins
- Unterstützung bei Unterrichtsanpassung und Gesprächsanlässen
6. Pausen fürs Gehirn
Kurze, geführte Angebote (1–5 Minuten) via Video:
- Meditieren (Atmen, Body Scan, Fantasiereisen)
- Bewegen (Aktivierungspausen)
- Spielen (Emotionsspiele, Malangebote)
- Musik (Beruhigung & Fokus)
Inhalte können als Favoriten gespeichert werden

7. Einsatz im Schulalltag
- Unterrichtsbeginn (Ankommen)
- Nach Pausen oder Prüfungen
- Zur Reflexion von Lernen & Klassensituation
Zur Stärkung von Selbstwahrnehmung und Klassenklima
Anleitungen und weitere Infos
Praxisideen, Vorlagen und Tipps zum Einsatz von Microsoft Reflect im Unterricht finden Sie auf der offiziellen Reflect-Ressourcenseite.

Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht
Reflect ist vielseitig einsetzbar – vom niedrigschwelligen Emotionscheck in der Volksschule bis zur reflektierten Selbstwahrnehmung in der Oberstufe.
Es unterstützt eine positive Lernumgebung, stärkt soziale Kompetenzen und hilft Lehrpersonen, die Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler besser wahrzunehmen.
optimal für den Englischunterricht
Volksschule (Primarstufe)
Einsatz im Morgenkreis, nach Pausen oder als Ritual am Wochenanfang:
Tägliche Stimmungsabfrage mit Emojis: Kinder wählen z. B. aus Tier- oder Monster-Emojis aus, wie sie sich fühlen – ein einfacher Einstieg in die Gefühlsreflexion.
Emotionen benennen lernen: Fragen wie „Was hat dich heute fröhlich gemacht?“ fördern den Wortschatz für Gefühle.
Sozialkompetenz stärken: Check-ins nach Gruppenarbeiten („Wie hat die Zusammenarbeit geklappt?“) helfen bei der Entwicklung sozialer Fähigkeiten.
Pausen fürs Gehirn: geführte Videos
Kurze Einheiten wie Atemübungen, Fantasiereisen oder einfache Body-Scan-Elemente (1–3 Minuten) helfen beim Ankommen, Beruhigen und Fokussieren.
Sekundarstufe I (Mittelschule, Unterstufe)
Nützlich vor Leistungsphasen, bei Konflikten oder für die Klassenvorstandsstunde:
Regelmäßige Check-ins zur Selbstreflexion: Z. B. „Wie fühlst du dich beim Lernen gerade?“, „Was hat dich letzte Woche gestresst?“
Team-Feedback nach Projekten: Lernende geben Rückmeldung zur Gruppenarbeit – fördert Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Emotionen sichtbar machen: Visualisierungen helfen der Lehrkraft, auf Klassendynamiken einzugehen und Gespräche zu eröffnen.
Pausen fürs Gehirn: Regulation & Fokus
Geführte Body-Scans, Bewegungsimpulse oder kurze Achtsamkeitsvideos helfen, Stress abzubauen und die Konzentration vor oder nach intensiven Arbeitsphasen zu verbes
Sekundarstufe II (Oberstufe, Berufsschule)
Besonders wirksam im Rahmen von Persönlichkeitsbildung, Schulentwicklung oder Peer-Coaching:
Mentale Gesundheit und Belastung thematisieren: Fragen wie „Wie ausgeglichen fühlst du dich?“ oder „Wie gelingt dir die Balance zwischen Schule und Freizeit?“ regen zur Selbstreflexion an.
Lerncoaching begleiten: Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Lernstrategien und Lernmotivation.
Anonymes Feedback zur Unterrichtskultur: Lehrpersonen erhalten wertvolle Rückmeldungen zur Atmosphäre oder zum Miteinander.
Pausen fürs Gehirn: Selbstregulation & Achtsamkeit
Geführte Videos wie Atemfokus, Body-Scan-Meditationen oder Visualisierungen unterstützen Stressmanagement und Eigenverantwortung.








