Marktplatz Lernapps: Digitale Entdeckungstour für Lehrkräfte

Auf der Plattform bündelt das Bildungsministerium qualitätsgesicherte Lernprogramme für die Sekundarstufe. Bei der digitalen Roadshow durch alle neun Bundesländer können Lehrkräfte neue Tools kennenlernen und ausprobieren. 

Schülerinnen und Schüler arbeiten mit digitalen Lernapps

Startschuss für Probebetrieb

Nach den Semesterferien startet der Probebetrieb für den Marktplatz Lernapps: Die Plattform des Bildungsministeriums unterstützt Schulen der Sekundarstufe in ganz Österreich dabei, geprüfte digitale Lernapps auszuwählen, zu bestellen und kostenfrei im Unterricht einzusetzen. Bei einer digitalen Roadshow von EdTech Austria können Lehrkräfte, Schulleitungen und alle Interessierten nun die Tools der Plattform praxisnah kennenlernen und offene Fragen klären. Die Teilnahme kann als Fortbildung angerechnet werden. 

  • 17.2.2026 – Wien
  • 18.2.2026 – Niederösterreich
  • 19.2.2026 – Kärnten
  • 24.2.2026 – Salzburg
  • 25.2.2026 – Tirol
  • 26.2.2026 – Vorarlberg
  • 3.3.2026 – Burgenland
  • 4.3.2026 – Oberösterreich
  • 5.3.2026 – Steiermark

Zur Anmeldung

13 Euro pro Schüler:in

Ab 23. Februar wird ein Katalog aller verfügbaren Apps veröffentlicht. Auf www.marktplatz-lernapps.at können sich Lehrkräfte, aber auch Eltern und alle Interessierten über die angebotenen Lernmittel informieren und sich ein Bild von den Inhalten machen. Für jede Schülerin und jeden Schüler stellt das Ministerium 13 Euro als Förderbetrag zur Verfügung. Die Apps werden über die Schule bestellt, für die Eltern entstehen keine zusätzlichen Kosten. 

Lizenz für Sommersemester

Die Pilotschulen wählen selbständig und nach interner Abstimmung die passenden Apps aus dem Katalog der Plattform aus. Diese können zunächst 14 Tage getestet werden. Erst danach entscheidet die Schule, welche Apps tatsächlich eingesetzt werden. Die Lizenzen gelten für das ganze Sommersemester (1. März bis 31. August 2026). 

Regelbetrieb ab Schuljahr 2026/27

Nach Abschluss und Evaluierung des Probebetriebs soll die Plattform mit nächstem Herbst dann dauerhaft Mittelschulen, AHS und BMHS zur Verfügung stehen. Für den Regelbetrieb nimmt das Bildungsministerium jährlich rund 20 Millionen Euro in die Hand. 

www.marktplatz-lernapps.at