Wirtschaftswissen in Oberösterreich nicht sehr hoch

Eine Umfrage des Spectra Instituts zeigt gravierende Mängel beim Wirtschaftswissen auf. Im Auftrag gegeben wurde die Befragung von der Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich, die nun eine Broschüre herausgebracht hat, um die Mängel zumindest zu verringern. 


​​​​​​​Mehr Wissen wünschenswert

„Es ist noch Luft nach oben“, sagt Gottfried Kneifel, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Seit der letzten Befragung vor rund zehn Jahren hat sich am Wissensstand der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher in puncto Wirtschaft wenig geändert. Begriffe wie „Kaufkraft", „Körperschaftssteuer“ oder „Outsourcing“ können nur wenige Menschen in Österreich adäquat erklären. 

Junge sind eher an Wirtschaft interessiert

Zwar ist das Interesse der 16- bis 29jährigen seit der letzten Umfrage leicht gestiegen. Aber selbst Begriffe wie „Gewinn“, „Import“ oder „Export“ kann nicht einmal jeder zweite Befragte sehr gut erklären. 

„Wirtschaft verstehen"

Um dieses Wissensdefizit zu bekämpfen, ist die in mittlerweile 4. Auflage erschienene Broschüre „Wirtschaft verstehen“ erschienen. Sie soll als Lehrbehelf ab der 5. Schulstufe zum Einsatz kommen, aber auch interessierte Personen können ein Exemplar beim IWF bestellen. 

Zusammenhänge begreifen

Politik und Wirtschaft stehen immer in Wechselwirkung. Daher ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu verstehen, um für sich Entscheidungen, etwa bei Wahlen, treffen zu können, sagt Bildungslandesrätin Christine Haberlander. Sie hofft, dass die Kinder und Jugendlichen ihr Wissen über Wirtschaft in die Familien hineintragen, um so den Wissensstand darüber zu erhöhen. Die Broschüre kann direkt beim IWS​​​​​​​ angefordert werden! 

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link!
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