Lese-Erlebnis in anderen Sprachen

Bild: Philipp Winterberg
Bild: Philipp Winterberg

Philipp B. Winterberg erweitert mit seinen Bilderbüchern unseren Sprachenhorizont. Sie erscheinen entweder bilingual oder übersetzt in eine Vielzahl von Sprachen quer über den Erdball. Dabei deckt er gekonnt Themen ab, die jedes Kind dort abholen, wo es gerade steht.

Bild: Philipp Winterberg
Bild: Philipp Winterberg
Bild: Philipp Winterberg


Bilingualität als Prinzip

Der studierte Kommunikationswissenshaftler, Psychologe und Jurist spannt in seinen Geschichten den Bogen zwischen Entwicklungspsychologie und Bilingualität verpackt in Geschichten die Schmunzeln lassen und das Ganze aufgefächert in ein breites Sprachenspektrum. Das Leseerlebnis ist ein Zusammenspiel aus sorgfältig gewählten Worten und bezaubernden Bildern, die uns in andere Welten einladen und auch wieder zurück bringen.

Magie als Mehrwert

Ganz im Sinne des erfassten Lebensabschnittes und Entwicklungsstand der Zielgruppe Kinder, gelingt Winterberg auf einfühlsame Weise ein Hinschauen auf altersrelevante Themen. Das Kind, zu diesem Zeitpunkt oft noch im magischen Denken verhaftet, erlebt die Geschichten als ein gesehen-Werden im doppelten Sinne. Nicht nur die Thematiken an sich, sondern auch die liebevolle Umsetzung passen sich der kindlichen Erfahrungswelt an. Kinder erleben durch die Geschichten, dass es ok ist, zu sein, wie man ist.

Somit sind Winterbergs Bücher nicht nur eine Übersetzung in Sprachen ferner Länder, sondern auch eine Übersetzung für uns Erwachsene zurück in die Welt der Kinder.

Gut übersetzt – Gut eingesetzt

Wir sehen die Kinderbücher als echte Bereicherung für den Deutsch-Unterricht in der Primarstufe, für den DAZ- Bereich und darüber hinaus als Vorleseempfehlung für alle Eltern und KindergartenpädagogInnen. Die Zweisprachigkeit eröffnet vielfältige Unterrichtsmethodik, wie beispielsweise das Einladen von GastleserInnen in den Unterricht speziell aus Elternhäusern mit Migrationshintergrund. PädagogInnen wird mit diesem Leseangebot die Möglichkeit gegeben, Kindern die bilingual aufwachsen, auch Geschichten in ihrer Muttersprache anzubieten. Aus der Spracherwerbsforschung weiß man um die Wichtigkeit und Bedeutsamkeit einer guten Entwicklung in der Erstsprache als Ausgangsbasis für das Erlernen jeder weiteren Sprache. Dazu gehört ebenso die Literalisierung in der Muttersprache, welche meist beim Eintritt in die Schule kaum unterstützt werden kann.

Winterberg lädt uns ein…

…in die ganze Welt und das noch dazu kostenlos.

Weiterführende Leseempfehlung zum Spracherwerb finden Sie hier.

Leseprobe: Bin ich klein?

Bilder: Pilipp Winterberg